FAQ

Ist die PrinzHöfte Schule eine normale Schule?

Die PrinzHöfte Schule ist eine normale Schule mit einer besonderen pädagogischen Bedeutung. Das bedeutet, dass wir uns nach den Lernzielen richten, die vom niedersächsischen Kultusministerium vorgegeben sind. Allerdings unterscheidet sich unser Konzept deutlich in der Form, wie das Wissen vermittelt wird. Wir setzen dabei weniger auf Frontalunterricht und dafür mehr auf das selbstbestimmte lernen. Wir folgen damit dem natürlichen Antrieb des Menschens neue Dinge erlernen zu wollen. Wir unterstützen die Kinder dabei Zugang zu Informationen zu erhalten und sich damit wissen selbstständig anzueignen. Weitere Informationen zum Konzept der Schule

Sind die Kinder den ganzen Tag in der Schule?

Die PrinzHöfte Schule ist eine verlässliche Schule. Das bedeutet, dass die Kinder montags bis donnerstags von 8 - 15 Uhr und freitags von 8 bis 13:00 Uhr in der Schule sind. Weitere Informationen zum Tagesablauf

Gibt es an der Schule ein Mittagessenangebot?

In unserer Aula haben alle Schüler*innen die Möglichkeit, von Montag bis Donnerstag eine warme Mahlzeit zu bekommen. Das Essen in Bio-Qualität wird von Küchenmeister Klaus Melloh zusammen mit den Kindern zubereitet. Weitere Informationen zum Mittagsangebot

Welche Abschlüsse können an der PrinzHöfte Schule erworben werden?

Unsere Schule gliedert sich in einen Grundschul- und in einen Sekundarstufe-1-Zweig. Damit sind an unserer Schule Haupt- oder Realschulabschlüsse möglich, bis hin zu einem erweiterten Realschulabschluss, der zum Besuch einer weiterführenden Schule berechtigt. Weitere Informationen zu den Schulabschlüssen

Wie kommen die Kinder zur Schule?

Für Kinder, die im Landkreis Diepholz wohnen besteht seitens des Landkreises eine Beförderungspflicht zur Schule, unabhängig davon, ob dies die nächstgelegene Schule ist. Realisiert wird dies über den öffentlichen Personennahverkehr bis zum Bahnhof Bassum mit anschließendem Weitertransport in einem “PrinzHöfte”-Bus bis zur Schule. Nach Schulschluss entsprechend umgekehrt zurück zum Bahnhof nach Bassum und von dort über ÖPNV nach Hause. Steht kein ÖPNV zur Verfügung, stellt der Landkreis zum Beispiel auch die Möglichkeit eines Taxi-Transportes zur Verfügung. Oft handelt es sich dabei dann um ein Sammeltaxi. Für Kinder, die nicht im Landkreis Diepholz wohnen, gibt es kein entsprechendes Angebot. Dort organisieren sich die Eltern zum Beispiel über Fahrgemeinschaften. Ein Transport zur Schule kann dann über die Steuererklärung eingereicht werden.

Wie finanziert sich die Schule?

Die Schulfinanzierung basiert auf drei Säulen. Die erste Säule bildet die Mittelbereitstellung seitens des Landes Niedersachsen. Die zweite Säule basiert auf der zur Verfügungstellung von Arbeitskraft durch die Erziehungsberechtigten (Elternarbeit). Und die dritte Säule bildet das von den Eltern zu zahlende Schulgeld. Weitere Informationen zum Schulgeld

Was müssen die Eltern neben der Bezahlung des Schulgeldes noch leisten?

Um den Schulgeldbeitrag so gering wie möglich zu halten, haben wir zusätzlich das Prinzip der Elternstunden eingeführt. Jede Familie muss pro Schulhalbjahr 45 Stunden Elternarbeit leisten. Für die Elternarbeit gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sich an der Schule einzubringen. Das kann vor Ort passieren oder auch abends von zu Hause.

Wie kann ich Einfluss auf die Weiterentwicklung der Schule nehmen?

Die Schule wird von Erziehungsberechtigten geführt und bietet damit für jeden die Möglichkeit in verschiedenen Gremien mitzuwirken bis hin zur Mitarbeit im Vorstand des Trägervereins. So kann unmittelbar und aktiv auf die Entwicklung der Schule eingewirkt werden. Die Entwicklung der Pädagogik selber liegt jedoch ausschließlich in der Verantwortung Pädagog*innen.

Welche Fremdsprachen werden angeboten?

Neben Englisch als verpflichtende Fremdsprache wird Französisch als zweite Fremdsprache angeboten. Regelmäßig wird auch die Möglichkeit geboten an einem Spanischunterricht teilzunehmen.

Wie ist ein Schultag in der PrinzHöfte Schule strukturiert?

Die Struktur des Schulalltags unterscheidet sich in den einzelnen Lernstufen. Sie besteht aber grundsätzlich aus den Elementen Versammlung, freie Lernzeiten, Atelier-Zeit, Kursangeboten und Nachmittagsprojekten. Gemeinsam mit den Pädagog*innen werden Lernziele formuliert und deren Erreichung kontrolliert. Die Schüler*innen haben in den freien Lernzeiten jederzeit die Möglichkeit individuelle Fragestellungen mit den Pädagog*innen zu erörtern. In Kursen und Ateliers findet eine gemeinsame Vermittlung von Wissen an alle Schüler*innen statt. Die Nachmittagsprojekte machen die Angebote bunt. Die Art der Projekte richtet sich nach den Interessen der Kinder und den Angebotsmöglichkeiten der Schule beziehungsweise der Erziehungsberechtigten. Weitere Informationen zum Tagesablauf

Gibt es Hausaufgaben?

In den unteren Lerngruppen gibt es keine Aufgaben nach Schulschluss, in den höheren Lerngruppen gibt es sogenannte Außer-Kurs-Aufgaben, die in der Schule aber auch zu Hause bearbeitet werden können.

Sind an der Schule Mobiltelefone erlaubt?

In den unteren Lerngruppen nicht, in den höheren Lerngruppen greift das Prinzip der Selbstbestimmung und der gemeinsamen Definition von Regeln für die Gruppe. Es kann also sein, dass die Benutzung von Handys zeitweise erlaubt ist und dann auf Grund von störenden Einflüssen auf die Gruppe durch eine neue Regeldefinition wieder untersagt ist.

Wie wird mit Konflikten umgegangen?

Das pädagogische Konzept der Schule zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass das Kind und die Beziehungen zwischen den Menschen im Vordergrund stehen. Das Lösen von Konflikten ist daher eine Grundkompetenz, die die Kinder in der Schule erlernen und die zum Schulalltag zwingend dazugehören. Dies geht über verschiedene Ebenen und kann z.B. durch Streitschlichter*innen unterstützt werden.