Die sechs wichtigsten Schulregeln

Kinder verfügen zwar einerseits bereits früh über ein ausgeprägtes auf sie selbst bezogenes Gerechtigkeitsgefühl, der wesentliche Schritt der Perspektivübernahme (das Sich-Hineinfühlen in Andere und Reflektieren der eigenen Interessen vor diesem Hintergrund) steht allerdings in aller Regel als Entwicklungsaufgabe im Grundschulalter (und zum Teil darüber hinaus) erst an. Bei aller Freiheit und Selbstbestimmung gibt sich die Schule deshalb einige Grundregeln, die einen Rahmen sichern sollen aus dem Eigenverantwortung und die selbsttätige Gestaltung des Zusammenlebens erwachsen können. Folgende Regeln gelten derzeit übergreifend:

 

  • Körperliche Gewalt ist verboten.
  • Beleidigungen sind nicht erlaubt. Passiert es dennoch, wird eine Entschuldigung fällig.
  • Jedes Ding hat seinen Platz und wird nach Gebrauch dahin zurückgebracht, wo es hergeholt wurde.
  • Meine Freiheit endet dort, wo die des anderen beginnt.
  • Absprachen gelten und können nur von denen geändert werden, von denen sie beschlossen wurden.
  • Jede/r, der/die sich nicht nur rein zufällig auf dem Schulgelände befindet, ist für das Einhalten der Regeln verantwortlich, das heißt er/sie hat die Pflicht sich einzumischen, wenn Regelverstöße geschehen.